[{"id": 45679, "created": "2015-03-08T15:51:19.762430", "project_id": 128, "task_id": 29237, "user_id": 427, "user_ip": null, "finish_time": "2015-03-08T15:51:19.762455", "timeout": null, "calibration": null, "external_uid": null, "media_url": null, "info": {"other": "", "translation": "Home\r\n\r\nHappily the seafarer returns home to the silent stream\r\nfrom islands far, when he has harvested;\r\nlike that I would return home, if I had\r\nharvested as many goods as sorrow.\r\n\r\nYou beloved shores that once educated me,\r\nwill you quench the sorrow of love, will you promise me,\r\nyou forests of my youth, when I\r\nreturn, peace once more?\r\n\r\nAt the cool brook, where I saw\r\nthe waves playing, the ships gliding,\r\nthere I will be soon; you, intimate mountains,\r\nwhich protected me once, home's\r\n\r\nhonoured safe borders, my mother's house\r\nand loving siblings' embrace\r\nI will soon greet, and you embrace me\r\nThat, like in bonds, my heart may heal,\r\n\r\nyou that remained faithful - but I know, I know\r\nlove's sorrow, which will not heal so soon,\r\nthis no lullaby does sing, which, consoling,\r\nmortals sing, from my bosom;\r\n\r\nfor those, that lend us the heavenly fire,\r\nthe gods, also give us holy sorrow.\r\nTherefore, it remains so. A son of the earth\r\nI seem to be: made to love, to suffer.\r\n\r\nH\u00f6lderlin", "transcription": "Die Heimat[;]Froh kehrt der Schiffer heim an den stillen Strom,[;]von Inseln fernher, wenn er geerntet hat;[;]so kaem auch ich zur Heimat, haett ich[;]Gueter so viele wie Leid geerntet.[;]Ihr teuern Ufer, die mich erzogen einst,[;]stillt ihr der Liebe Leiden, versprecht ihr mir,[;]ihr Waelder meiner Jugend, wenn ich[;]komme, die Ruhe noch einmal wieder?[;]Am kuehlen Bache, wo ich der Wellen Spiel,[;]am Strome, wo ich gleiten die Schiffe sah,[;]dort bin ich bald; euch, traute Berge,[;]die mich behueteten einst, der Heimat[;]verehrte sichere Grenzen, der Mutter Haus[;]und liebender Geschwister Umarmungen[;]begruess ich bald, und ihr umschliesst mich,[;]dass, wie in Banden, das Herz mir heile,[;]ihr treu gebliebnen - aber ich weiss, ich weiss,[;]der Liebe Leid, dies heilet so bald mir nicht,[;]dies singt kein Wiegensang, den troestend[;]Sterbliche singen, mir aus dem Busen;[;]denn sie, die uns das himmlische Feuer leihn,[;]die Goetter, schenken heiliges Leid uns auch.[;]Drum bleibe dies. Ein Sohn der Erde[;]schein ich: zu lieben gemacht, zu leiden.[;]Hoelderlin"}}, {"id": 48895, "created": "2015-03-25T15:31:31.407140", "project_id": 128, "task_id": 29237, "user_id": 939, "user_ip": null, "finish_time": "2015-03-25T15:31:31.407170", "timeout": null, "calibration": null, "external_uid": null, "media_url": null, "info": {"other": "", "translation": "", "transcription": "Die Heimat[;]Froh kehrt der Schiffer heim an den stillen Strom,[;]von Inseln ferher, wenn er geerntet hat;[;]so kaem auch ich zur Heimat, haett ich[;]Gueter so viele wie Leid, geerntet.[;]Ihr teuern Ufer, die mich erzogen einst,[;]stillt ihr der Liebe Leiden, vorsprecht ihr mir,[;]ihr Waelder meiner Jugend, wenn ich[;]komme, die Ruhe noch einmal wieder?[;]Am kuehlen Bache, wo ich der Wellen Spiel,[;]am Strome, wo ich gleiten die Schiffe sah,[;]dort bin ich bald; euch, traute Berge,[;]die mich behueteten einst, der Heimat[;]verehrte sichere Grenzen, der Mutter Haus[;]und liebender Geschwister Umarmungen[;]begruess ich bald, und ihr umschliesst mich,[;]dass, wie in Banden, das Herz mir heile,[;]ihr treu gebliebnen - aber ich weiss, ich weiss,[;]der Liebe Leid, dies heilet so bald mir nicht,[;]dies singt kein Wiegensang, den troestend[;]Sterbliche singen, mir aus dem Busen;[;]denn sie, die uns das himmlische Feuer leihn,[;]die Goetter, schenken heiliges Leid uns auch.[;]Drum bleibe dies. Ein Sohn der Erde[;]schein ich: zu lieben gemacht, zu leiden.[;]Hoelderlin"}}]